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Die erste Apotheke


Es war gegen Ende des vorigen Jahrhunderts schon etwas Besonderes, wenn in einem relativ kleinem Ort wie in Gleidingen eine Apotheke bestand. Schließlich gab es für diese Einichtungen damals noch keine Niederlassungsfreiheit, Vielmehr bedurfte es für den Betrieb einer Apotheke einer amtlichen Gewerbeerlaubnis, die nur bei fest gestelltem Bedarf und bei persönlicher Zuverlässigkeit erteilt wurde.

Herr Helmut Hahne weiß zu erzählen, dass etwa 1875 in Gleidingen eine Apotheke eingerichtet wurde. Sie befand sich mitten im Dorf, und zwar im Hause Hildesheimer Straße 559 (Wäscherei Nordhausen). Besitzer der Apotheke war der Sohn des Ortsgeistlichen mit Namen Carl Fraatz.

Dieser hatte mit der Standortwahl jedoch wenig Glück gehabt, denn es gab bereits in Sarstedt und Wülfel Apotheken und es stellte sich bald heraus, dass Gleidingen mit seinem ländlichen Umfeld zu wenig Einwohner hatte, um den notwendigen Umsatz zu sichern. Deshalb wurde die Apotheke geschlossen und Carl Fraatz zog mit seiner Frau Helma geb. Hahne nach Fürstenberg/Mecklenburg, wo er eine neue Apotheke gekauft hatte.


Text aus 1000 Gleidingen

Die Zuwanderung
Geschichtliches über die Zuwanderung der Juden in Gleidingen

Die Posthalterei
Die Poststation zwischen Hannovr und Hildesheim

Der Hof Flohr
Einer der ältesten Höfe in Gleidingen

Sagen
Über den schwarzen Ritter und dem Stellmacher Münstermann

Die Mühle
Die Errichtung einer Mühle in Gleidingen

Die 1. Apotheke
Die erste Apothe in Gleidingen

Der 1. Weltkrieg
Gleidingen im ersten Weltkrieg 1914 / 1918

1933 bis 1945
Gleidingen während der Jahre 1933 bis 1945

Ölfieber
Ölfieber in Gleidingen

Gebietsreform
Der Zusammenschluss mit der Stadt Laatzen









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